Mar
6th
Das ist ein Baum, kein Aschenbecher
Kopf.aus.Brei
Bin gerade Backstage in Perth… es ist wunderschön, die Sonne geht unter und jeffmaker.com sitzt an seinem Computer. Dieser Ort hier ist echt. Es sieht hier fast so aus wie in einem richtigen Haus.

Das ist mein Lieblingsfenster:
www.twitter.com/amandapalmer stellt sich als mein neuester Tick heraus und es hilft mir mich damit verbunden zu fühlen.
Twitter hat sich außerdem auch als sehr nützlich herausgestellt, weil ich damit last-minute Treffen organisieren kann und Tickets verschenken kann. Ganze 50 Leute sind bei dem Treffen in Perth heute aufgetaucht nachdem ich das Treffen (keine Altersbegrenzung) bei Twitter gestern angesagt habe. Das ist ‘ne beachtliche Zahl.
Wir hingen auf einem Fußballplatz ‘rum, haben Kuchen gegessen und „waren“ einfach. Ich habe extra einen Fußball gekauft aber wir kamen nicht dazu ihn zu benutzen, weil ich zum Soundcheck gehen musste.
Ich habe viele lange Briefe bekommen, die ich Backstage lese während ich redbull trinke.
Hier ein Zitat aus einem der Briefe:
„Wenn man seinen besten Freund in einer psychiatrischen Abteilung trifft. Dann mit ihm zusammenzieht. Man kann immer noch nicht schlafen, dann erfährt man dass der Freund Meth süchtig ist. Für alles anderes gibt es Mastercard.“
Das hat mich zum lachen gebracht. Ich frage mich manchmal was mit all diesen Briefen die ich lese passiert. Vielleicht leben sie alle in einer Ecke in meinem Kopf und eines Tages verwandeln sie sich in ein schwarzes Loch aus Schmerz, das dann das ganze Universum befreit oder das mich vor Angst und Seelenqual explodieren lässt. Größtenteils glaube ich aber, dass alles okay ist. Ärzte erleben hautnah mit wie Menschen jeden Tag sterben. Die müssen es genauso wie ich genießen, weil manchmal können sie den Menschen helfen. Damit gleicht es sich wieder aus.
Dude,
hab ich schon erwähnt, dass ich Australien großartig finde. Ich finde es hier so verdammt schön. Können wir uns alle einigen hierher zu ziehen?
Alle auf einmal?
Wenn ich alt und dem Tod nahe bin, dann habe ich folgenden neuen Plan:
New York im Summer und Melbourne im Winter… fertig.
Dennoch möchte ich meinen Job oft einfach an den Nagel hänge, den JOB Teil davon: das Reisen, den ganzen Management- Kram, der ganze ständige Mist, die Dinge die nicht erledigt werden, die endlosen Emails, der endlose Kampf mit dem Gefühlschaos.
Ich habe gegen die Wand geschlagen und meine Geduld fast verloren über Dinge die falsch liefen und deshalb versuche ich mich jetzt nur auf die Dinge zu konzentrieren die unbedingt erledigt werden müssen.
Einen Fuß vor den anderen.
Manchmal kommt es mir so vor, als ob ich mein eigenes Leben nur imitiere.
Und tatsächlich ist es so, ich befinde mich gerade in den“ berüchtigten Tagen“ des Monats. Fragt mich in einer Woche wie ich mich fühle.
Es wird mir dann wieder besser gehen.
Ein paar von meinen Freunden zu Hause steht das Wasser bis zum Hals, und ich fühle mich so nutzlos wegen der Zeitverschiebung und der Entfernung.
Auf Tour zu sein erschöpft dich, emotional, körperlich und geistig. Man ist ständig von Leuten umgeben, manchmal ist das gut, manchmal ist das schlecht.
Man fühlt sich so hilflos und ausgeliefert wenn man so viele verschiedene Dinge zu erledigen hat. Man wird ständig mit den verschiedensten Lebenslagen konfrontiert.
Aber
(man hat sich für das ja entschieden).
Aufwärts, abwärts. Abwärts, aufwärts.
Rundherum.
Wie auch immer.
Hier sind wir in Brisbane mit unseren Gastgebern Chris Und Ziggy zu sehen. Die Beiden waren einfach großartig und sie haben uns das beste Frühstück zubereitet:
Echt cool.

Hier sind einige super Fotos von der Show in Adelaide. Da habe ich dann auch glatt ein wenig rumgeknutscht auf der Bühne um als Gegenzug ein Bier zu bekommen.
Mich schreckt so langsam nichts mehr ab:
(Alle Fotos von Matt James außer anderer Name angegeben. Alle Fotos von http://www.flickr.com/photos/matt-james/)
Lyndon

Hot.

have to drive:
(Tora und Mark)

(Kat und Steven)

Guitar Hero


(photo by cheesequake on flickr)

Tora in coin-op:

Uke:

Nigels Geburtstagsmoment, der mit einer Torte auf einer halbnackten Tora gefeiert wurde…
die Torte landete dann später in Nigels Gesicht.
Tora mit Kuchen:

I love this man:

Hier bin ich gerade dabei das ausgeliehene Keyboard zu zerstören während dem Lied “girl anachronism”. Das Keyboard war echt ein Stück Scheiße.

Okay.
Jetzt aber auf die Bühne.
xxxxxx
AFP
PS: Momentan schreibe ich an einem umfangreichen Aufsatz über ein Musik Business HowTo. Und auch über die Videos, die jetzt übrigens wieder auf youtube verfügbar sind. Schaut euch die Videos an und bewertet sie, ich muss wieder auf die frühere Anzahl der Aufrufer kommen.
leeds:
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oasis:
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wkap series -
intro:
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astronaut:
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ampersand:
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runs in the family:
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the point of it all:
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strength through music:
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guitar hero:
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another year:
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epilogue (everybody’s gotta live):
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